Fischerverein Wendlingen e.V.

 

 
Die Regelung ist eindeutig:
entnommene Fische sind zu wiegen. Die korrekte Angabe der Gewichte in den Angelkarten bildet die Voraussetzung für einen am Bestand orientierten Fischbesatz.

Dabei kann es durchaus einmal vorkommen, dass die Waage streikt, der Messbereich für einen Rekordfisch nicht ausreicht oder das Wiegen bei all der Freude über einen guten Fang schlichtweg vergessen wurde. Meistens wird dann im Nachhinein geschätzt.
Besser als eine schlechte Schätzung ist in jedem Fall die Ermittlung des Fischgewichts nach der Fultonschen Formel.

Über diese Formel wird der Zusammenhang zwischen Länge und Gewicht eines Fisches hergestellt. Hierbei unterscheiden sich die einzelnen Fischarten durch die Höhe des Korpulenzfaktors. Der Korpulenzfaktor ist ein Mass für das Gewicht je cm Länge. Er hängt ab von den Gewässerbedingungen, dem Nahrungsangebot und dem Gesundheits-zustand der Fische. Abweichungen von 15%  nach oben oder unten können noch als durchaus normal angesehen werden.

Die Fultonsche Formel lautet
K = 100 x m / L³
K = Korpulenzfaktor m = Gewicht in Gramm L = Länge in cm

Damit jetzt nicht auch noch ein Taschenrechner in die Angelkiste gequetscht
werden muss, haben wir die Gewichtstabellen für die gängigsten heimischen Fischarten in
übersichtlichen Grafiken dargestellt. Diese haben dann auch in der kleinsten
Angelkiste Platz.

Die dicke Kurve gibt das mittlere Gewicht an. Eher schlanke Fische liegen an
der unteren Linie (-15%), dicke Brummer an der oberen (+ 15%).
Sie werden erstaunt sein, wie gut Ihre gewogenen Fische zu den Kurven
passen.


Gewichtsermittlung